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Mitarbeiter wünschen mehr Unterstützung im Homeoffice

Innerhalb der letzten Jahre haben sich durch die Digitalisierung und neue Technologien die Anforderungen in der Arbeitswelt nachhaltig verändert. Nicht zuletzt die Corona-Pandemie hat die Tendenz weiter verstärkt, Arbeit aus dem klassischen Büroumfeld zu lösen. Wie sehr die Digitalisierung schon in den Betrieben verbreitet ist, zeigt die neue Online-Umfrage unter 1.011 Arbeitnehmern in Deutschland, die Ende 2020 von Corp News Media Thöring & Stuhr im Auftrag der Lufthansa Industry Solutions durchgeführt wurde.

Arbeit im Homeoffice läuft nicht optimal
Die Ergebnisse der Umfrage zeigen die Entwicklung des Arbeitens im Homeoffice vom Ausnahme- zum Normalfall, stellen die Erfahrungen der Nutzenden mit Tools wie Skype, Teams oder Zoom vor und präsentieren Services, die von Arbeitgebern bereits digital zur Verfügung gestellt werden. Für einen signifikanten Teil der Arbeitnehmer:innen verläuft mobiles Arbeiten oder die Arbeit im Homeoffice allerdings nicht optimal. Laut Umfrage fühlen sich 29 Prozent der Befragten von den neuen Arbeitswelten überfordert, 48 Prozent wünschen sich mehr Unterstützung und Schulungen von ihren Arbeitgebern. Außerdem finden 45 Prozent der Befragten, dass die Führungskräfte im Unternehmen für virtuelles Arbeiten nicht fit sind.
„Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass der Wechsel ins Homeoffice sich in vielen Fällen schwierig gestaltet“, sagt Bernd Appel, Managing Director von Lufthansa Industry Solutions. „Büro-Laptop einpacken und an den Küchentisch setzen – damit ist es nicht getan. Echtes New Work geht weit über die reine Implementierung von Collaboration-Tools hinaus.“

Zentrale Fragen und Ergebnisse

Neue Formen der Zusammenarbeit, neue IT-Anwendungen und Plattformen werden derzeit in hohem Tempo eingeführt, um arbeitsfähig zu bleiben. Das alles erfordert neue Skills, ein neues Mindset und neue Arbeitsmethoden.

Wie schätzen die Arbeitnehmenden ihre aktuelle Arbeitssituation ein? Die Analyse der Online-Umfrage förderte die folgenden Ergebnisse zutage:

  • Homeoffice sowie mobiles und virtuelles Arbeiten haben in Folge der Corona-Beschränkungen stark zugenommen. Allerdings gaben 33 Prozent der Befragten an, dass Homeoffice in ihrem Unternehmen nicht möglich oder nicht gewollt ist.
  • Unternehmen setzen seit dem ersten Corona-Lockdown verstärkt auf Video-Konferenzen. Dabei ist Skype das mit 53 Prozent Nutzenden das am meisten genutzte Tool, gefolgt von Microsoft Teams mit 40 Prozent Einsatz.
  • Der Anteil der Organisationen, die virtuelles Arbeiten nutzen, ist in der Corona-Krise von 40 Prozent auf 58 Prozent gestiegen. 56 Prozent der befragten Arbeitnehmer:innen bescheinigen Ihren Unternehmen, technologisch gut für das virtuelle Arbeiten aufgestellt zu sein. Allerdings finden 45 Prozent der Befragten, dass die Führungskräfte im Unternehmen für virtuelles Arbeiten nicht fit sind.
  • 22 Prozent der Befragten gaben an, dass ihr Arbeitgeber keine digitalen Services wie digitale Arbeitserfassung oder Gehaltsabrechnungen anbietet. Insbesondere Self-Service-Angebote wie die Änderung persönlicher Daten oder den Antrag einer Dienstreise sind in den Unternehmen noch nicht angekommen.
  • 29 Prozent der Befragten fühlen sich von der neuen Arbeitswelt überfordert. Dieser Anteil steigt bei den Befragten mit Homeoffice-Erfahrung auf 38 Prozent. Knapp die Hälfte der Arbeitnehmer (48 Prozent) wünschen sich mehr Unterstützung von ihrem Arbeitsgeber. Bei den Arbeitnehmern mit Homeoffice-Erfahrung sind es sogar 56 Prozent.

Lufthansa Industry Solutions hat die Ergebnisse der Online-Umfrage in einem Whitepaper zum Thema New Work zusammengefasst. Darüber hinaus beinhaltet das Whitepaper Gespräche mit drei Experten über die in diesem Zusammenhang wesentlichen Themenfelder Collaboration-Tools, HR-Self-Services und Leadership.

Die Autorin

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