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5 Tipps für den Datenfluss in der Smart Factory

Um den Herausforderungen des Marktes zu begegnen, digitalisieren Fertiger ihre Betriebe. Fabasoft, Spezialist für elektronisches Dokumenten- und Prozessmanagement erklärt, worauf es in der Smart Factory beim Datenaustausch ankommt.

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Quelle: zapp2photo | Adobe Stock

Das langfristige Ziel der Digitalisierung ist bei Fertigern die Smart Factory, also eine automatisierte Produktionsumgebung ohne menschliche Eingriffe. Um in derartigen digitalen Fabriken die steigende Menge an anfallenden Daten zu strukturieren und auszutauschen, benötigen Unternehmen die passende Data Management-Lösung. Fünf Schritte haben sich bei der Auswahl einer solchen Lösung bewährt.

  1. Informationsfluss automatisieren

Cloud-Ressourcen gelten als unerlässliche Voraussetzung für die Automatisierung. Dies beinhaltet den Informationsfluss sowohl im Unternehmen als auch mit externen Partnern. Auf Geschäftsprozesse spezialisierte Cloud-Plattformen unterstützen dabei, die individuellen Abläufe im Unternehmen als digitale Prozesse zu modellieren und nachvollziehbar zu gestalten. Dank No-Code-Funktionen braucht es dazu keine Programmierkenntnisse mehr, gefragt sind hier Citizen-Developer aus Fachabteilungen. Über standardisierte Schnittstellen, beispielsweise zu SAP-Systemen, lassen sich diese Lösungen schnell in die bestehende IT-Landschaft integrieren.

  1. Zentrale Informationsplattform nutzen

Spezifikationen, Verträge, Dokumentationen – im Produktionsbereich fallen große Mengen an Daten und technischen Dokumenten an. Ein cloudbasiertes Common Data Environment bündelt und strukturiert alle für das Technical Data Management erforderlichen Dokumente und dient als zentrale Informationsplattform. Somit greifen alle Prozessbeteiligten je nach Zugriffsberechtigung auf die Unterlagen zu und bearbeiten diese. Dokumentenstatus, Prozessauswertungen und Dashboards helfen dabei, den Überblick zu bewahren. In Echtzeit erstellte Reports dienen als Entscheidungsgrundlage und unterstützen bei der Durchführung notwendiger Maßnahmen.

  1. „Anywhere Operations“ sicherstellen

Technical Data Management-Lösungen in der Smart Factory stellen idealerweise auch „Anywhere Operations“ sicher. Ist das der Fall, greifen sämtliche Anwender ortsunabhängig und mit unterschiedlichen mobilen Endgeräten auf die Daten zu und wickeln auch komplexe Workflows wie Freigabe- oder Genehmigungsprozesse ab. Eine elektronische Signatur für rechtsverbindliche digitale Unterschriften unterstützt und beschleunigt dies. Die gewählte Technical Data Management-Lösung sollte sowohl Common Data Environment als auch Anywhere Operations vereinen.

  1. Datensicherheit priorisieren

Der Schutz des geistigen Eigentums hat in der Industrie oberste Priorität. Zukunftsweisende Technical Data Management-Lösungen umfassen deshalb eine Reihe von Sicherheitsvorkehrungen. Dazu zählen etwa der Login mit Zwei-Faktor-Authentifizierung mittels Single Sign-on sowie Rollen- und Rechtekonzepte, die sicherstellen, dass nur befugte Personen mit bestimmten Daten arbeiten dürfen. Eine automatische Versionierung sowie ein Audit-Log machen Zugriffe und Änderungen jederzeit nachvollziehbar. Es empfiehlt sich, bei der Auswahl der Cloud-Anbieter auf ihre Herkunft zu achten. Europäische Anbieter belegen die Sicherheit ihrer Lösungen mit einer Vielzahl von Zertifizierungen.

  1. Transparenz gewährleisten

Unternehmen müssen nicht nur hohen Qualitätsansprüchen gerecht werden, sondern auch umfangreiche Dokumentationsanforderungen erfüllen. Ein Common Data Environment unterstützt durchgängig nachvollziehbare Workflows sowie ein sicheres Transmittal Management und stellt auf diese Weise Transparenz gegenüber Kunden, Partnern und Behörden sicher. Damit ist es möglich, Zertifikate sowie Zulassungs- und Genehmigungsdokumente aus einer Plattform heraus automatisiert zu steuern und zu übermitteln. Zugriff hat dabei nicht nur das produzierende Unternehmen selbst, sondern wird je nach Bedarf auch Auftraggebern, Komponentenherstellern oder den zuständigen Behörden gewährt. jf


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