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Studie: Mangelnde Investitionen machen Operations ineffizient

Führungskräfte aus dem operativen Bereich glauben weltweit, dass unzureichende Technologie-Investitionen die Effektivität ihrer Teams schmälern. Das zeigt eine Studie des Automatisierungsspezialisten Pegasystems.

Testmanagement
Quelle: NicoElNino | www.istockphoto.com

Operations-Teams tragen die Verantwortung für Mitarbeiter, Budgets, die Umsetzung von Projekten, Transformationsinitiativen sowie die betriebliche Strategie. Diese Teams entscheiden über den Unternehmenserfolg. Dennoch glauben 50 Prozent der Befragten aus der Studie von Pegasystems, dass der operative Bereich nicht genügend Investitionen erhält, um wirklich effizient zu sein. Fast zwei Drittel (64 Prozent) sind überzeugt, dass zusätzliche Investitionen die Effektivität ihrer Teams erheblich verbessern würden.

Für die Marktstudie The Future of Operations hat das Marktforschungsunternehmen iResearch im Auftrag von Pegasystems Leiter von Operations-Abteilungen aus zehn Ländern Amerikas, Europas und dem asiatisch-pazifischen Raum nach ihren Meinungen zur Zukunft betrieblicher Funktionen befragt.

Technologie-Investitionen gelten als Schlüssel für Stabilität

In den kommenden fünf Jahren werde es von entscheidender Bedeutung sein, so meinen 73 Prozent der Studienteilnehmer, mit den neuesten Technologien Schritt zu halten. Entsprechende Investitionen in Technologie seien der Schlüssel zum Aufbau einer größeren Stabilität und Vorhersagbarkeit und dem Risikoabbau innerhalb von Geschäftsabläufen. Gleichzeitig könnten so vermutlich die Auswirkungen erwartbarer großer Störungen gemildert werden.

Über die kommenden fünf Jahre müssen sich Betriebsteams laut Studie vor allem in vier Bereichen auf bedeutende Veränderungen einstellen:

  1. Allgegenwärtige Automatisierung

Fast drei Viertel (71 Prozent) der Befragten geben an, dass die Automatisierung von administrativen und IT-Routineaufgaben in den nächsten fünf Jahren einen „großen oder transformativen“ Einfluss auf betriebliche Funktionen haben wird. Der gleiche Prozentsatz schätzt den Einfluss der Optimierung von Workflows durch Künstliche Intelligenz und Automatisierung im genannten Zeitraum ähnlich ein. Diese Aussagen deuten darauf hin, dass Unternehmen künftig mehr Wert auf die Implementierung Analytics-gestützter Entscheidungsfindung und Workflow-Automatisierung legen.

  1. Hybridmodelle statt Zero Operations

Berater und Technologen prognostizieren für die Zukunft betrieblicher Funktionen ‚Zero Operations‘, also eine vollständige Automatisierung. Die Befragten der aktuellen Studie von Pegasystems gehen allerdings davon aus, dass ein hybrides Modell mit einer Mischung aus Automatisierung und persönlicher Arbeit wahrscheinlicher ist. Mehr als ein Viertel (29 Prozent) der Teilnehmer berichten, dass sie bereits zu sehr auf einen manuellen Ansatz setzen, um den Betrieb vollständig zu automatisieren. Für 26 Prozent kommt eine komplette Automatisierung nicht in Frage, da sie für die effektive Erfüllung mindestens einer betrieblichen Funktion spezielle Fachkräfte benötigen.

  1. Technische Versiertheit für Fachbereichsleiter

Auf die Frage, welche Kompetenzen für sie selbst in den nächsten drei bis fünf Jahren am wichtigsten sein werden, nennen die Befragten computerbasierte Fähigkeiten als die wichtigsten – rund ein Drittel (32 Prozent) stuft sie als essentiell ein. Führungskräfte im operativen Bereich werden sich wohl auch in anderer Hinsicht weiterbilden müssen: Geschäftsstrategische (31 Prozent) und kollaborative (26 Prozent) Fähigkeiten gelten in dieser Gruppe als wichtige Kernkompetenzen.

  1. Aufstieg der Operations-Spezialisten

Die zunehmende Automatisierung und hybride betriebliche Funktionen dürften eine größere Anzahl von Spezialisten erforderlich machen. Rund die Hälfte der Befragten (48 Prozent) gibt an, dass sie mehr Experten einstellen müssen, um betriebliche Aufgaben durchzuführen, die sie nicht automatisieren oder digitalisieren können. Mehr als ein Drittel (36 Prozent) berichtet, dass sie die Anzahl der Generalisten im Betrieb reduzieren werden.

„Die kommenden drei bis fünf Jahre bringen für alle, die im operativen Bereich arbeiten, bedeutende Veränderungen“, betont Eva Krauss, Vice President, Strategy & Transformation bei Pegasystems. „Alle Teammitglieder werden ihre Arbeitsabläufe auf die ein oder andere Weise anpassen müssen. Die gute Nachricht ist, dass bereits Technologie zur Verfügung steht, um störende Auswirkungen auf die betrieblichen Funktionen zu minimieren und diese stattdessen zum Erfolg zu führen. Effiziente Operations-Abteilungen sind das Rückgrat jedes leistungsstarken Unternehmens. Unternehmen sollten daher in Technologien investieren, die den Erfolg dieser Teams stärken.“ Jürgen Frisch

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