Eine einheitliche Architektur, die Dienste und Technologien verschiedener On-Premise- und Cloud-Umgebungen verbindet und Daten übergreifend verfügbar macht – darauf zielt SAP Datasphere. Technologiepartner steuern Funktionen für Data Cataloging und Machine Learning bei.
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Mit der Lösung Datasphere stellt SAP die nächste Generation ihres Portfolios für das Datenmanagement vor. Kunden können damit einfach auf sofort verwendbare Daten in ihrer gesamten Datenlandschaft zugreifen. Strategische Partnerschaften hat SAP mit den Datenmanagementspezialisten Collibra, Confluent, Databricks und DataRobot angekündigt. Die Partner erweitern SAP Datasphere funktional und erlauben es Unternehmen, eine einheitliche Datenarchitektur aufzubauen, die Daten aus SAP-Software und aus Systemen anderer Anbieter zusammenführt.
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„Mit SAP Datasphere können Kunden den nächsten Schritt gehen und SAP-Daten sowie Daten aus Anwendungen anderer Anbieter für eine gemeinsame Analyse integrieren“, berichtet Jürgen Müller, Chief Technology Officer und Mitglied des Vorstands von SAP SE.
Für Anwender ergeben sich daraus große Vorteile, wie Jürgen Müller, Chief Technology Officer und Mitglied des Vorstands der SAP SE erläutert: „Daten aus SAP-Systemen sind bei Unternehmen in den wichtigsten Bereichen präsent – von der Fertigung bis hin zu Logistikketten, Finanzwesen und Personalmanagement. Mit SAP Datasphere können Kunden den nächsten Schritt gehen und SAP-Daten sowie Daten aus Anwendungen anderer Anbieter für eine gemeinsame Analyse integrieren.“
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Systemübergreifende Integration mit Business-Kontext
Bisher war der Zugriff und die Nutzung von Daten, die in verschiedenen Systemen und an unterschiedlichen Orten wie etwa bei Cloudanbietern, Datenanbietern und in On-Premise-Systemen liegen, eine komplexe Herausforderung. Kunden mussten Daten aus ihren ursprünglichen Ablageorten extrahieren und an einen zentralen Ort exportieren. Hierbei gingen wichtige Kontextinformationen verloren, die nur mit speziellen, fortlaufenden IT-Projekten und manuellem Aufwand wiederhergestellt werden konnten. Mit SAP Datasphere gehört dieser Aufwand der Vergangenheit an. Kunden bekommen die Möglichkeit, eine Data-Fabric-Architektur für das Management von Geschäftsdaten zu gestalten, die schnell aussagekräftige Daten mit Geschäftskontext und intakter Logik bereitstellt.
SAP Datasphere bildet laut SAP-CTO Müller die nächste Generation SAP Data Warehouse Cloud und ist ab sofort verfügbar. Datenspezialisten könnten damit einen skalierbaren Zugriff auf Business-Daten ermöglichen. Die Lösung biete einen durchgängigen Service für Datenintegration, Datenkatalogisierung, semantische Modellierung, Data Warehousing, Data Federation und Datenvirtualisierung. Unternehmen bekämen damit Business-Daten unter Beibehaltung von Geschäftskontext und Logik.
SAP Datasphere basiert auf der SAP Business Technology Platform, die Funktionen wie beispielsweise Datenbanksicherheit, Verschlüsselung und Governance mitbringt. Die neue Datenkatalogisierung ermöglicht eine automatische Ermittlung, Verwaltung und Steuerung von Daten. Durch eine vereinfachte Replikation ließen sich aktuelle Daten in Echtzeit bereitstellen. Die erweiterte Datenmodellierung sorge dafür, dass die umfangreichen geschäftlichen Kontextinformationen der Daten aus SAP-Anwendungen erhalten bleiben. Weitere Funktionen für die Anwendungsintegration, die Daten und Metadaten aus SAP-Cloudanwendungen mit SAP Datasphere verknüpfen, sind geplant. Für Bestandskunden von SAP Data Warehouse Cloud sind keine weiteren Schritte oder Migrationen erforderlich, um in ihrer Produktumgebung von den Funktionen von SAP Datasphere zu profitieren.
Der Autor
Jürgen Frisch
Jürgen Frisch ist seit mehr als als 20 Jahren als Journalist in der IT-Branche unterwegs. Derzeit betreibt er ein eigenes Redaktionsbüro in Stuttgart und arbeitet als freier Mitarbeiter für die Redaktion der IT-Matchmaker.news. Vorher schrieb er unter anderem für die IT-Fachzeitschriften Computer Zeitung, is report und Digital – die Zeitschrift für die Informationsgesellschaft.
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