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Künstliche Intelligenz macht die Fertigung resilient

Intelligente Anwendungen werden nach und nach in der Fertigung heimisch. In Verbindung mit Out-of-Band-Netzwerken macht diese Technologie Betriebe resilient. Der Netzwerkspezialist Opengear beleuchtet drei Aspekte Künstlicher Intelligenz für die Fertigung.

Künstliche Intelligenz
Quelle: ©Testalize.me | unsplash.com

Maximale Effizienz ist das Zielbild in der Fertigung. Künstliche Intelligenz schickt sich an, den IT-Betrieb effizient zu steuern. AIOps heißt das Zauberwort: Dieser Kunstbegriff koppelt die Worte Artificial Intelligence (AI) und IT-Operations (Ops). In der Fertigung automatisiert AIOps Aufgaben wie Leistungsüberwachung, Workload-Planung und Datensicherung. Mit prädiktiver Wartung basierend auf Datensätzen und Echtzeitinformationen halten Techniker die Fertigungsstraßen unterbrechungsfrei am Laufen. Studien zeigen, dass sich so die Ausfallrate um die Hälfte reduziert. Das ist erst der Beginn dieser Technologie, erläutert Opengear und verweist auf drei Trends.

1. Administratoren bekommen Hilfe vom digitalen Kollegen

Höchste Effizienz muss auch die IT-Abteilung liefern, insbesondere Netzwerkadministratoren. Produktionsbetriebe sind darauf angewiesen, dass ihre Netzwerkinfrastruktur reibungslos läuft. Um dieses Ziel zu erreichen, nutzen Unternehmen die Synergien zwischen Smart-Out-of-Band-Netzwerken und AIOps. Administratoren verbessern dabei die Kapazitätsplanung des Netzwerks und lassen sich proaktiv von der Künstlichen Intelligenz Ratschläge geben, wie sie die Verbindungen optimieren. Network Engineers managen bei Smart-Out-of-Band-Netzwerken die Infrastruktur von überall. Darüber hinaus bietet Künstliche Intelligenz Mechanismen der Automatisierung. Das wiederum erhöht die Leistungsfähigkeit des Personals.

2. Smarte Netzwerke verkürzen die Ausfallzeiten

Ein weiterer wichtiger Faktor für Produktionsbetriebe ist die Netzwerkresilienz. Fällt ein Netz aus, kann das im schlimmsten Fall eine komplette Fabrik für Stunden lahmlegen. Insbesondere wenn die Administratoren nicht vor Ort arbeiten, sondern erst anreisen müssen, nimmt der Schaden durch den Produktionsausfall schnell fatale Ausmaße an. Künstliche Intelligenz in Form von AIOps in Verbindung mit einer Smart-Out-of-Band-Lösung sorgt auch hier für Abhilfe. Zum einen ist prädiktive Wartung nicht nur für Fertigungsmaschinen und deren Einzelteile sinnvoll, sondern auch für die Netzwerkkomponenten wie Router, Switches oder Firewalls. Ein Smart-Out-of-Band-Netzwerk reduziert die Notwendigkeit für Administratoren, vor Ort zu sein. Sie können das Management und die Fehlersuche von ihrem Hauptstandort, von unterwegs oder auch aus dem Homeoffice erledigen. Das verkürzt die Ausfallzeit und steigert die Resilienz des Netzwerks.

3. Mitarbeiterschulungen klären die Vertrauensfrage

Ein Hemmfaktor, den die Fertigungsindustrie in Bezug auf Künstliche Intelligenz überwinden muss, ist die Vertrauensfrage. Viele Mitarbeiter haben nach wie vor große Ressentiments gegenüber dieser Technologie. Auch Netzwerkadministratoren gehören mancherorts zu den Zweiflern. Es wäre vermessen zu behaupten, dass Künstliche Intelligenz kein Schadenspotenzial besitzt. Trotz aller Vorbehalte kann diese Technologie allerdings auch viel Gutes bewirken: Sie trägt zum Beispiel dazu bei, die Auswirkungen des Fachkräftemangels abzumildern. In der IT-Abteilung von Fertigungsbetrieben übernimmt der digitale Kollege das Monitoring von Servern und steuert die Ressourcen. Die menschlichen Angestellten können sich dann um die strategischen Aspekte der Fertigungssteuerung kümmern.

Wichtig dabei: Künstliche Intelligenz entlastet die Mitarbeiter und befähigt sie, effizienter zu arbeiten. Keinesfalls soll diese Technologie Mitarbeiter ersetzen – auch wenn diese Angst vielerorts umgeht. Unternehmen tun daher gut daran, ihre Mitarbeiter im Umgang mit den digitalen Kollegen gut zu schulen. Damit nehmen sie ihnen die Angst, ersetzt zu werden.

„Künstliche Intelligenz in Form von Intelligent Operations und smarte Out-of-Band-Netze ergänzen sich gut“, berichtet Dirk Schuma, Sales Manager EMEA North bei Opengear. „Gerade die Fertigungsbranche profitiert auf vielen Ebenen von der Zukunftstechnologie, etwa durch die Steigerung der Netzwerkresilienz und Effizienz, die im Produktionsbereich essenziell sind. Allerdings müssen Unternehmen ihre Mitarbeiter im Umgang mit den intelligenten Applikationen schulen und ihnen so die Angst vor dem Jobverlust nehmen.“ Jürgen Frisch

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