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Künstliche Intelligenz birgt hohe Sicherheitsrisiken

Die wachsende Nachfrage nach Künstlicher Intelligenz belegt das IT-Geschäft. Angesichts der damit einhergehenden Risiken fordert die Branche mehr Klarheit in Sachen Regulierung sowie einen Versicherungsschutz gehen Haftungsansprüche.

Künstliche Intelligenz
Quelle: ©NicoElNino | istockphoto.com

Bei deutschen IT-Dienstleistern ist Künstliche Intelligenz etabliert: Sie nutzen die Technologie nicht nur intern, sondern bieten zunehmend intelligente Lösungen für ihre Kunden an. Das zeigt die aktuelle Hiscox IT-Umfrage 2025. Trotz voller Auftragsbücher dämpfen jedoch Unsicherheiten rund um Datensicherheit, rechtliche Rahmenbedingungen und Versicherungsschutz die Aufbruchstimmung. IT-Profis sehen Handlungsbedarf – und fordern mehr Sicherheit und Orientierung in einem dynamischen Marktumfeld.

Das Marktforschungsunternehmen Statista hat im Auftrag des Spezialversicherers Hiscox im September 2025 insgesamt 200 Entscheider bei IT-Dienstleistern befragt zu ihrer aktuellen Lage, der Wahrnehmung unternehmerischer Risiken sowie dem Einfluss von Künstlicher Intelligenz. Die Interviewpartner bekleiden Positionen mit Entscheidungskompetenz und können Aussagen darüber treffen, mit welchen Risiken sie in ihrem Geschäft konfrontiert sind.

Künstliche Intelligenz bei IT-Dienstleistern treibt das Geschäft

77 Prozent der befragten IT-Dienstleister nutzen Künstliche Intelligenz fast immer oder häufig. Das ist ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr (71 Prozent). Lediglich 6 Prozent geben an, dass sie intelligente Software selten bis nie einsetzen. Vor allem größere Unternehmen setzen verstärkt auf diese Technologie während kleinere Betriebe noch etwas zögerlicher sind.

Das Geschäft rund um Künstliche Intelligenz bei IT-Dienstleistern wächst rasant: Bereits 57 Prozent der Unternehmen bieten Dienstleistungen rund um diese Technologie an (2024: 46 Prozent). Drei von vier Befragten erwarten einen weiteren Anstieg der Aufträge – insbesondere beim Entwickeln von Anwendungen und bei strategischer Beratung. Weitere Geschäftsfelder sind Software-Design (65 Prozent), IT-Support / Back-Office-Dienstleistungen (64 Prozent), IT-Engineering (61 Prozent) sowie IT-Beratung, -Projektmanagement und -Dienstleistungen (55 Prozent).

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