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Behälterbauer steuert Produktion mit ERP-System

Hohe Effizienz beim Produzieren kundenindividueller Anlagen sowie einheitliche Workflows benennt der Stahlbehälterbauer Henze-Harvestore als Motiv für den Wechsel seiner betriebswirtschaftlichen Software (ERP). Die ständig mitlaufende Kalkulation zeigt die jeweilige Rentabilität der Projekte.

ERP-System
Quelle: NicoElNino | www.istockphoto.com

ERP-System im Stahlbau: Der Stahlbehälterbauer Henze-Harvestore aus Unna hat sich für die Einführung eines ERP-Systems entschieden, um künftig mit einheitlichen Workflows zu arbeiten. Ziel ist es, sowohl einzelne Behälter effizient zu verwalten als auch größere Projekte mit gleichen Bauteilen strukturiert abzubilden.

„Wir haben uns für ein ERP-System entschieden, das sowohl die einzelnen Behälter verwalten kann, als auch in der Lage ist, größere Projekte gleicher Teile abzubilden“, erläutert CEO Benjamin Budde.

Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Planung, Konstruktion und Montage geschraubter Behälter aus beschichtetem und unbeschichtetem Stahl, emailliertem Stahl und Edelstahl. Aufgrund der vielfältigen Einsatzbereiche weisen nahezu alle Produkte kundenindividuelle Besonderheiten auf. Die bis zu 15.000 Kubikmeter fassenden Behälter kommen in verschiedenen Bereichen zum Einsatz. Im kommunalen Abwasserbereich dienen sie der Aufnahme von Abwasser, Schlamm oder Sickerwasser. In der Landwirtschaft werden sie zur gasdichten Einlagerung von Getreide, Feuchtmais oder Gärfutter genutzt. In der Industrie speichern sie gasförmige, flüssige oder feste Stoffe. Bereits seit 1980 liefert das westfälische Unternehmen zudem Lösungen für unterschiedlichste Biogasanlagen.

Die Beherrschung dieser großen Produktvielfalt, die bislang in allen Unternehmensbereichen enorme Kapazitäten bindet, war der Grund für die Auswahl der durchgängigen Multiprojektmanagement-Software ams.erp. Sie soll laut Benjamin Budde für höhere Effizienz sorgen, um bei gleicher Personalstärke den Umsatz steigern zu können. Auf die funktionalen Kernanforderungen angesprochen, nennt Budde zwei zentrale Punkte. Zum einen die Spezialisierung auf die Unikatfertigung und die damit verbundene Flexibilität bei dynamischen Produktstrukturen, zum anderen den klaren Fokus auf den Stahlbau. Weiterhin ausschlaggebend war die Erweiterungsfähigkeit des Systems mittels Add-ons und die Integration von Partner- und Drittlösungen.

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