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Analyse misst die Cloud-Reife der Unternehmen

Cloud-Plattformen versprechen eine hohe Effizienz, Agilität und Skalierbarkeit. Bei vielen Cloud-Projekten stellt sich aber nicht der gewünschte Erfolg ein. Eine Cloud-Reife-Analyse unterstützt Unternehmen dabei, Fehler zu vermeiden, argumentiert der IT-Dienstleister CGI.

Quelle: outline205 | www.istockphoto.com

Schnellschuss: In vielen Unternehmen ist eine fast identische Vorgehensweise zu beobachten: Cloud-Technologien werden eingeführt, ohne vorher die Cloud-Kompetenzen zu ermitteln oder eine strategische Gesamtausrichtung des Unternehmens festzulegen. Dies birgt Risiken. Nur exakte Vorbereitung und Planung sichern den Erfolg.

Vor der Einführung und Nutzung von Cloud-Services sollte sich jedes Unternehmen laut CGI drei Fragen stellen:

  • Wo stehen wir?
  • Wo wollen wir hin?
  • Welche Maßnahmen müssen wir dafür treffen?
  • Im Laufe der Cloud-Journey kann dann auch noch eine weitere Frage hinzukommen: Was haben wir vergessen?

Die Cloud-Reifegrad-Analyse beantwortet diese Fragen. CGI vereint dabei Branchenstandards wie etwa das Cloud-Maturity-Modell der Open Alliance for Cloud Adoption mit Erfahrungen und Best Practices aus eigenen Projekten zu einem umfassenden Analyse-Framework.

Eine derartige Analyse verschafft einen validierten Überblick über den Status quo und Cloud-Reifegrad eines Unternehmens. Dabei geht es keineswegs nur um IT-Aspekte, sondern vor allem auch um prozessuale Themen, die eine Einbindung von Fachabteilungen zwingend erforderlich machen. Die detaillierte Cloud-Reifegrad-Analyse liefert dann die Basis für die Definition der Investitionsbereiche, die Cloud-Roadmap-Planung und die potenzielle Go-to-Market-Strategie.

Die entscheidende Rolle spielen hierbei die drei Kernbereiche Technology Architecture, Compliance und Governance sowie Technology Management:

  • Die Technology Architecture adressiert die Infrastruktur, die Daten und die Applikationen.
  • Compliance und Governance zielen auf die spezifischen Anforderungen im Kontext einer Nutzung von Cloud-Plattformen und -Services ab.
  • Der Bereich Technology Management beinhaltet die Strategie, die Prozesse und die Mitarbeiter.

Die Erfahrungswerte von CGI zeigen, dass viele Unternehmen Cloud-Projekte rein technologiegetrieben angehen. Dann steht der Aspekt Technology Architecture im Vordergrund. Weit weniger Beachtung finden Compliance- und Governance-Aspekte etwa im Hinblick auf Berechtigungskonzepte oder auf Risikoanalysen unter Nutzung eines Compliance-Managers. Gleiches gilt für die Datenschutz-konforme Speicherung.

Auch das Thema Technology Management decken viele Unternehmen nur unzureichend ab. Dabei geht es zum Beispiel um die Mitarbeiter und Change-Management-Prozesse. Nur wenn die Mitarbeiter abgeholt und die vorhandenen Prozesse konsequent auf die neuen Cloud-Anforderungen ausgerichtet werden, lassen sich bestehende Vorbehalte ausräumen und Prozessbrüche vermeiden, die letztlich die Projektergebnisse negativ beeinflussen.

Die Nutzung eines Cloud-Reifegrad-Modells bietet mehrere Vorteile: Zum einen werden damit fehlende kritische Basisvoraussetzungen ermittelt, die Kosten- und Risikoprobleme nach sich ziehen können. Zum anderen ermöglicht die detaillierte Analyse die Entwicklung einer Cloud-Roadmap, die die aktuellen Anforderungen optimal unterstützt. CGI hat im Rahmen einer Cloud-Reifegrad-Analyse bei einem Unternehmen eine neue Change-Management-Methodik für die Nutzung eines Cloud-Services eingeführt. Die neue Collaboration-Plattform ist dadurch unmittelbar auf eine hohe Akzeptanz bei den Mitarbeitern gestoßen.

„Die Ermittlung des Cloud-Reifegrads bietet eine entscheidende Unterstützung sowohl bei der initialen Cloud-Einführung als auch bei der anschließenden Cloud-Nutzung“, erklärt Mario Riesmeier, Director Consulting Expert bei CGI. „Vor allem der People-Aspekt spielt dabei eine entscheidende Rolle. Ohne Einbindung aller Stakeholder und der von Change-Management-Prozessen betroffenen Mitarbeiter wird man kaum zu einem hohen Cloud-Reifegrad gelangen. Dieser Punkt wird nur allzu oft vergessen. Hier sehen wir daher noch großen Handlungsbedarf.“ Jürgen Frisch

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