Einkauf mit Künstlicher Intelligenz: Digitale Beschaffung etabliert sich gerade als Instrument, um den steigenden Anforderungen an Einkaufsprozesse gerecht zu werden. Das zeigt eine vom Marktforschungsunternehmen Caspar Feld im März 2025 durchgeführte Studie. Um die Beschaffungsprozesse zu erleichtern, können sich 79 Prozent der Befragten digital vernetzte Fertigungsdienstleister als dauerhafte Lieferanten für ihre Aufträge vorstellen. Gleichzeitig legen mehr als 47 Prozent Wert auf einen persönlichen Kontakt zum Fertiger. Die Studie stützt sich auf Online-Interviews mit 181 Beschaffungsverantwortlichen aus Branchen wie Maschinen- und Anlagenbau, Automotive und Medizintechnik.
Bei Facturee, einem Spezialisten für digitales Procurement, erhalten Kunden, die ein Zeichnungsteil benötigen, nicht nur Zugriff auf leistungsfähige IT-Systeme, sondern auch auf menschliche Experten: Erst kommt die technische Beratung, dann die Lieferantensuche. Die Koordination aller Schritte sichert die Qualität und spart Zeit, Kosten und Risiken. Facturee verfügt über ein Netzwerk von über 2.000 Fertigungspartnern. Abgedeckt werden dabei sehr viele Bereiche, darunter CNC-Bearbeitung (Computerized Numerical Control), Blechbearbeitung, 3D-Druck, Guss- und Schmiedeverfahren sowie Oberflächentechnik und Härteverfahren.
Algorithmen liefern nur die Vorauswahl
Eine datenbasierte Vorauswahl geeigneter Lieferanten liefert die Künstliche Intelligenz in Sekundenschnelle. Die Software liest CAD‑Zeichnungen (Computer Aided Design) nicht nur nach Standardparametern aus, sondern erkennt auch feinste Toleranzen, spezielle Merkmale und potenzielle Fehlerquellen, die vom menschlichen Auge oft unentdeckt bleiben.
„Wir verbinden diese technologische Präzision mit persönlicher Beratung“, erklärt Billy Schulz, Head of Sales bei Facturee. „Jeder Kunde erhält einen festen Ansprechpartner, der alle Anforderungen mit ihm klärt und ihn im gesamten Prozess begleitet. Nur so profitieren die Kunden von passgenauen Angeboten. „Die technisch wie wirtschaftlich beste Lösung entsteht oft erst im direkten Austausch mit dem Kunden“, berichtet Schulz. „Daher vertrauen wir nicht ausschließlich auf Algorithmen.“