Kosten durch veraltete IT: Zeit und Geld verschwenden Unternehmen durch traditionelle, veraltete und ressourcenintensive Prozesse. Einem durchschnittlichen weltweit tätigen Unternehmen entstehen dadurch Kosten von jährlich fast 134 Millionen Dollar. Hinzu kommen 58 Millionen Dollar, die in Initiativen investiert wurden, die aufgrund veralteter Systeme und Anwendungen gescheitert sind, sowie schätzungsweise 56 Millionen Dollar für die Wartung, Aktualisierung und Integration von Legacy-Systemen. Diese Zahlen gehen aus einer Studie von Pegasystems hervor.
Für die Studie befragte das Forschungsunternehmen Savanta weltweit über 500 IT-Entscheider zu ihren Legacy-Transformationsprojekten – und den damit verbundenen Herausforderungen und Chancen. Die IT-Entscheider kamen unter anderem aus Nordamerika, Großbritannien, Frankreich, Australien und Deutschland.
Branchen-Benchmarks und Hochrechnungen beziffern den Schaden
Technische Schulden definiert Pegasystems als veraltete Hardware, Software oder technologische Plattformen, die aufgrund ihrer kritischen Rolle im Geschäftsbetrieb weiter im Einsatz bleiben – und das trotz Herausforderungen wie eingeschränkter Skalierbarkeit, Schwachstellen, hohen Wartungskosten und Inkompatibilität zu modernen Technologien. Diese Legacy-Systeme verursachen zusätzliche Arbeiten und zudem hohe Kosten.
Um den durchschnittlichen Schaden zu berechnen, den technische Schulden in Unternehmen verursachen, wurden die Studienteilnehmer zu den wichtigsten Aspekten in ihren Legacy-Transformationsprojekten befragt – darunter auch zu den immateriellen oder indirekten Kosten, die oft unter dem Radar bleiben. Pegasystems ordnete den Antworten Kostenwerte zu, die für die Teilnehmer während der Befragung nicht sichtbar waren, und berechnete dann Durchschnittswerte. Bei den Kosten handelte es sich um Hochrechnungen, die auf gängigen Branchen-Benchmarks für Transformationsprojekte basieren, in denen der Unternehmensumsatz mit den IT-Ausgaben für Legacy-Transformationen ins Verhältnis gesetzt wird.