Welche Komponenten stecken eigentlich in einer Software? Das zu wissen ist für Unternehmen bald schon verpflichtend. Software-Stücklisten, auch Software Bill of Materials (SBOM) genannt, geben dazu genaue Angaben. Die Software-Stückliste ist ein detailliertes Inventar, das die Bestandteile einer Softwareanwendung auflistet. Man kann sie sich vorstellen wie eine Einkaufsliste, die genau aufzeigt, was eingekauft wurde und woher es stammt. Welche Chancen und Herausforderungen sich durch die Einführung einer SBOM ergeben, zeigt die neueste Folge des VDMA Industrie Podcast.
Software Bill of Materials: Eine Einkaufsliste für Softwareanwendungen
FESTO hat bereits erste Erfahrungen mit SBOM gesammelt: Tobias Pfeiffer, Product Security Officer bei Festo berichtet, welche Chancen sich durch die Einführung einer SBOM ergeben und auf welche Herausforderungen das Unternehmen gestoßen ist. „Mithilfe der SBOM lässt sich die Kommunikation zu Kunden besser gestalten, weil das Lizenzmanagement einfacher zu generieren ist. Außerdem kann man mit der SBOM eine Art Lieferanten-Qualitätsmanagement betreiben“, argumentiert Pfeiffer.