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Cloud, Data Governance und Mitarbeiterschulung

Künstliche Intelligenz, Hybrid Data Cloud, Data Governance und Green IT – diese Trends prognostiziert der Analytics-Spezialist Cloudera für 2022. Als größtes Hindernis der Digitalisierung gilt nach wie vor der Fachkräftemangel.

Quelle: Andreus | www.istockphoto.com

1. Ohne Upskilling scheitert die Digitalisierung
Der Fachkräftemangel in der Technologiebranche hält an. Arbeitgeber finden nur schwer die passenden Talente, die sie bei der digitalen Transformation unterstützen. Viele Unternehmen wollen datenzentriert werden, aber der Bewerberpool an ausgebildeten Experten, die dies ermöglichen, ist klein. Laut dem EDC Maturity Index Report von Cloudera plant über die Hälfte (55 Prozent) der IT-Entscheidungsträger in Deutschland, in den nächsten 12 Monaten Daten- und Analysetools zur Bewältigung der Herausforderungen in Bezug auf personelle Vielfalt zu nutzen.

Weil die Pandemie den Umstieg auf die Hybrid- und Fernarbeit beschleunigt hat, können Unternehmen nun für die Rekrutierung von Talenten den internationalen Markt anzapfen. Der Fachkräftemangel hat sich dennoch weiter verschärft. 2022 wird sich daher ein großer Teil der Unternehmen zur Weiterbildung ihrer Mitarbeiter verpflichten. Nur so können sie den Bedarf an qualifiziertem Fachpersonal decken. Um hierbei langfristig erfolgreich zu sein, bedarf es gemeinsamer Anstrengungen von Bildungseinrichtungen, staatlichen Institutionen und den Unternehmen.

2. Künstliche Intelligenz bekommt eine Ethik

Die Technologien rund um Künstliche Intelligenz sind heute ausgereift, kommen vielerorts zum Einsatz. Dabei kann eine bewusste oder unbewusste Voreingenommenheit aus verschiedenen Datenquellen in die IT-Systeme einfließen und zur Diskriminierung von Minderheiten führen. Ein Grund dafür ist, dass die Systeme auf der Grundlage von Datenmassen basieren. Ohne eine durchdachte Data Governance und algorithmische Transparenz kommt es weiter zu algorithmischen Fehlern, die Schaden verursachen können.

2021 hat die Europäische Kommission zum ersten Mal einen Rechtsrahmen eingeführt, der auf der Grundlage eines vorher definierten Risikoniveaus strenge Anforderungen an die Systeme Künstlicher Intelligenz festlegt. Die Gesetze sehen ein sofortiges Verbot intelligenter Systemen vor, die als „Bedrohung für die Sicherheit, den Lebensunterhalt und die Rechte von Menschen“ eingestuft werden. Derartige Vorschriften sind zu begrüßen, aber sie sind kein Allheilmittel. Stattdessen müssen Technologieanbieter, Unternehmen und Regierungen gemeinsam sicherstellen, dass alle intelligenten IT-Systeme ethisch und integrativ arbeiten. 2022 sollten die IT-Anbieter daher Lösungen entwickeln, die auf Erklärbarkeit beruhen und ethische Grundsätze einhalten. Sämtliche Systeme, die Künstliche Intelligenz nutzen, müssen transparent und überprüfbar sein.

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