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Cloud CRM bevorzugt

Wer sich gerade damit beschäftigt, eine neue CRM-Lösung auszuwählen, muss sich früher oder später entscheiden, ob es eine On-Premise-Lösung oder ein Cloud CRM werden soll. Die Studie „CRM in der Praxis“ zeigt, wie die meisten Unternehmen heute CRM einsetzen.

Cloud CRM
© gustavofrazao | istockphoto.com

Wie der Name schon verrät, wird On-Premise-Software in den eigenen Räumlichkeiten und auf eigenen Servern installiert, während Cloud CRM als Software as a Service (SaaS) komplett von externen Anbietern zur Verfügung gestellt wird. Im Kern wird also zwischen einer lokalen, selbst verwalteten Version einer Software und einer online bereitgestellten Variante unterschieden. Wie sich die aktuelle Verteilung auf die einzelnen Typen im Detail darstellt, zeigen die Ergebnisse der Studie „CRM in der Praxis“.

Studie „CRM in der Praxis“: Cloud CRM auf dem Vormarsch

Das Thema „Cloud-Computing“ gehört nach wie vor zu einem der dominierenden Trendthemen im Softwaremarkt. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie sich der Betrieb der CRM-Software sowie der dazugehörigen (Hardware-) Infrastruktur tatsächlich in der Praxis darstellt. Der aktuellen Studie „CRM in der Praxis“ zu Folge geben nur noch 17% der befragten Teilnehmer der Studie an, ihre CRM-Installationen „On-Premise“ zu betreiben, sie bewegen sich also außerhalb der Cloud. Der Anteil der kleineren Unternehmen und der Industrie ist hier am größten.

CRM Cloud Typen
© CRM in der Praxis | Trovarit AG

Bei den genutzten Cloud-Varianten dominiert die „Private Cloud“ mit einem Anteil von 38% aller CRM-Installationen, während das deutlich besser skalierbare Modell der „Public Cloud“ mit 14% einen deutlich geringeren Anteil der CRM-Installationen ausmacht. Die „Private Cloud“ wird dabei deutlich überproportional vom Handel betrieben (53%).

Unterschiede Private, Public und Hybrid Cloud

Dabei wird die CRM-Software in der Public Cloud komplett vom Software-Anbieter betrieben und von vielen Kunden gleichzeitig genutzt. Entscheiden sich Unternehmen hingegen für die Private Cloud-Variante, betreiben sie ihre IT-Dienste – oft aus Sicherheits- oder Datenschutzgründen – weiterhin selbst und machen sie nur ihren eigenen Mitarbeitern zugänglich. Die CRM-Software wird aber online zur Verfügung gestellt. Die Hybrid Cloud, für die sich ja auch immerhin 13 Prozent der Studienteilnehmer entschieden haben, stellt eine Mischform aus beiden Ansätzen dar. So laufen bestimmte Services bei öffentlichen Anbietern über das Internet, während datenschutzkritische Anwendungen im Unternehmen betrieben werden. Die Herausforderung liegt hier in der Trennung der Geschäftsprozesse in datenschutzkritische und -unkritische Workflows.

Bezahlmodelle für die Nutzung von CRM-Software

CRM-Bezahlmodelle
© CRM in der Praxis | Trovarit AG

Eng mit dem Thema „Cloud“ verknüpft ist auch die Frage nach dem Bezahlmodell. So werden speziell im „Cloud“-Umfeld häufig Preismodelle nach dem Motto „Pay-per- Use“ („zahle, was genutzt wird“) z. B. nach Anzahl Benutzer, Anzahl Buchungen oder genutztes Datenvolumen verwendet. Diese werden dabei in Form einer Miete («Subscription»), einer monatlichen oder jährlichen Gebühr für die Nutzung der Software, die i.d.R. die Wartung miteinschließt, abgerechnet. Darüber hinaus gibt es auch CRM-Anbieter, die für On-Premise-Installationen ein Mietmodell statt der in der Vergangenheit meist üblichen „Kauflizenzen“ anbieten. Bei der Frage nach dem Bezahlmodell für die Nutzung der CRM-Software dominiert mit 48% unangefochten der Kauf von CRM-Lizenzen. Dies führt auf Basis der Studienergebnisse zu der Annahme, dass ein großer Anteil der CRM-Systeme, die in der „Private Cloud“ betrieben werden, noch mit „klassischen“ Kauflizenzen („On-Premise“-Installationen, die in externen Rechenzentren gehostet werden) betrieben werden. Auf dem zweiten Platz folgt mit rund 20% das Lizenzleasing, gefolgt vom Subscription-Modell (13%). so

 

 

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