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Performance Management braucht gute Daten

Performance Management versorgt Entscheidungsträger mit den jeweils passenden Analysen. Der Erfolg derartiger Initiativen beruht laut einer aktuellen Studie von BARC auf gut gepflegten Daten, auf den passenden Analysewerkzeugen und auf intensiv geschulten Power Usern.

Performance Management
Quelle: ©Chainarong Prasertthai | istockphoto.com

Wegweiser: „Mit einem einheitlichen Performance Management machen Unternehmen ihre Finanzabteilungen schlagkräftiger und lösen gleichzeitig die Herausforderungen mit der Datenintegration, Datensilos und veralteten Softwarelösungen“, berichtet Robert Tischler, Senior Analyst bei Würzburger Consulting-Haus BARC. „Unsere Studie Boost Finance Productivity with Unified Performance Management zeigt die Bedeutung von Strategie, Technologie und Integration zur Förderung eines stabilen, fehlerresistenten und flexiblen Performance Managements, das die Grundlagen für datenbasierte Entscheidungen legt.“

Die BARC-Studie basiert auf einer Befragung von 198 Personen zu ihren Erfahrungen mit Performance Management. Der Fokus der Untersuchung liegt auf der Vereinheitlichung des Performance Managements. Die Studie zeigt aktuelle Herausforderungen wie beispielsweise manuelle und fehleranfällige Datenintegration sowie Datensilos und bietet Einblicke in Maßnahmen zum Optimieren von Prozessen und Software.

Finanzplanung, Forecasts und Bilanzierung

Zum Einsatz kommt Performance Management laut der Studie in fünf Bereichen: Finanzplanung und Forecasts (54 Prozent der Befragten), operative Planung und Forecasts (46 Prozent), interne Berichte und Analysen (40 Prozent) sowie gesetzliche Bilanzierung und externes Reporting (23 Prozent).

Die Ergebnisse zeigen, wie Unternehmen durch eine durchdachte Integration von Performance Management die Effektivität ihrer Finanzabteilungen optimieren und dadurch Wettbewerbsvorteile erlangen:

• Die Unternehmensplanung und das Management-Reporting spielen eine primäre Rolle als Eckpfeiler der Unternehmenssteuerung und sind Prozesse, die ständige Optimierung und Anpassung an neue Anforderungen der Märkte erfordern.

• Trotz hoher Relevanz nutzen viele Unternehmen noch untaugliche Software. Besonders in dynamischen Zeiten ist ein effektives Performance Management gefordert, aktuelle und verlässliche Informationen für kritische Entscheidungen kann nur ein integriertes Performance Management liefern.

• Die Unternehmen investieren breit gefächert in die Optimierung ihres Performance Managements und führen umfangreiche Maßnahmen zu besserer Integration und Vereinheitlichung der Software und Prozesse durch.

Software und Datenmanagement als Erfolgshebel

Der Erfolg der Reporting-Initiativen hängt laut BARC in hohem Maß von den eingesetzten Werkzeugen ab: „Performance Management erfordert eine erstklassige Software und ein ebensolches Datenmanagement“ berichtet Tischler. „Besonders versierte Unternehmen, die BARC als Leader einstuft, nutzen für diesen Zweck typischerweise nicht Microsoft Excel, sondern spezialisierte Tools. Außerdem zeigen sie im Vergleich zu den Nachzüglern einen ausgereiften Umgang mit Integrationsfragen.“

Eine verbesserte Integration hilft in vielfacher Weise: 48 Prozent der Unternehmen berichten von reduzierten Aufwänden, 45 Prozent von einer höheren Datenqualität, 43 Prozent von schnelleren Prozessen, 42 Prozent von besseren faktengestützten Entscheidungen und 38 Prozent von schneller verfügbaren Informationen für Entscheidungsträger.

6 Maßnahmen optimieren das Management-Reporting

Unternehmen, die ihr Performance Management optimieren wollen, empfiehlt BARC mehrere Schritte: Sie sollten Inhalte und Prozesse aufeinander abstimmen, unnötigen Ballast abwerfen, für ein gutes Datenmanagement sorgen, eine gut passende und idealerweise offene und sehr integrationsfähige Software nutzen und die Power User eingehend schulen.
Dank des Sponsorings der Business-Intelligence-Anbieter Board, OneStream und Wolters Kluwer -CCH Tagetik steht die BARC-Studie kostenlos zum Download zur Verfügung. Jürgen Frisch

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