Modernisierung der IT-Infrastruktur: Es gibt Zeiten, in denen sind CIOs wirklich nicht zu beneiden. Zum Beispiel dann, wenn sie der Unternehmensführung wieder einmal erklären müssen, warum erneut höhere Investitionen in die IT nötig sind. Ein großes Paradoxon dabei: Kosten steigen auf dem Papier auch dann, wenn eigentlich aus Kostengründen modernisiert wird. Der Umstieg vom eigenen Server im Keller in die Cloud verursacht ebenso Mehrkosten wie ein Update einer Mietsoftware oder eine verbesserte IT-Sicherheit. Um die Finanzprofis aus der Chefetage davon zu überzeugen, dass Investitionen in die Modernisierung der eigenen IT-Systeme nicht nur Investitionen in die Wettbewerbsfähigkeit sind, sondern auch einen tatsächlichen Mehrwert bieten, lohnt sich ein genauerer Blick auf die technologische Entwicklung der vergangenen Jahre.
Modernisierung der IT-Infrastruktur: Mehrwert trotz steigender Kosten
Der bereits erwähnte eigene Server ist lange Zeit das Maß aller Dinge gewesen – zuverlässig, im Vergleich kostengünstig und mit überschaubarer Komplexität. Das gilt längst nicht immer. Der Gang in die Cloud erscheint für viele Unternehmen attraktiv, weil sie hier vergleichsweise viel für ihr Geld bekommen. Neben einem, je nach Anbieter, hohen Schutzniveau, einfacher Backups und bequemen Skalierbarkeit aber auch die Gewissheit, auf eine zukunftsfähige Technologie zu setzen. Vor allem für Unternehmen mit limitierten Ressourcen und geringem internen Know-how stellt die Cloud beispielsweise das Tor zur schnellen und effizienten Nutzung von intelligenten IT-Lösungen dar. Damit steigen die Kosten zwar zunächst, langfristig kann bei richtiger Umsetzung der Mehrwert aber dennoch überzeugen. Für Außenstehende ist die Leistung und der Wert der IT gerade mit Blick auf die Bilanzen in den meisten Fällen nur schwer messbar. Übrig bleiben oftmals Beschwerden über steigende Budgets. Es ist damit das Los der CIOs, hier Klarheit über drohende Konsequenzen zu schaffen, wenn Investitionen in die Modernisierung ausbleiben.